Inception: Ex-Escape kehrt 2027 unter Weber und Tröger zurück
Inception statt Escape: Die Mondial-Anlage von 2022 soll 2027 unter Thomas Weber und Kevin Tröger mit neuem Namen und überarbeiteter Präsentation zurückkehren.
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Sky Spin könnte 2027 eine bemerkenswerte Rückkehr feiern: Die ehemalige Achterbahn aus dem Allgäu Skyline Park soll wieder auf deutschen Volksfesten unterwegs sein. Die Schaustellerfamilie Ahrend hat die Maurer-Anlage übernommen. Für die nächste Reisephase wurde der Name „Parcour“ angekündigt. Die Achterbahn begann als „Cyber Space“ auf Kirmesplätzen. Nach vielen Jahren im Freizeitpark würde sie damit wieder an ihre Ursprünge anknüpfen.
Viele Achterbahn-Fans kennen die Bahn noch aus Bad Wörishofen. Andere erinnern sich an ihre frühen Auftritte auf Volksfesten oder an den Camelot Theme Park in Großbritannien. Hinter diesen unterschiedlichen Namen steckt dieselbe Anlage. Gerade diese wechselvolle Geschichte macht den geplanten Neustart spannend. Wir zeigen dir die bisherigen Stationen des Spinning Coasters. Außerdem erfährst du, welche Technik ihn auszeichnet und was für 2027 bekannt ist.
Der Allgäu Skyline Park betrieb Sky Spin seit 2013. Der kleine, aber dynamische Spinning Coaster gehörte damit über ein Jahrzehnt zum Angebot des bayerischen Freizeitparks. Nach der Saison 2025 war jedoch Schluss. Der Park bestätigte den Abschied der Bahn und ihren Verkauf nach Niedersachsen. Das bedeutete allerdings nicht automatisch das Ende der Achterbahn.
Statt verschrottet zu werden, soll die Konstruktion erneut für den mobilen Einsatz aufgearbeitet werden. Nach Angaben der Fahrgeschäftsdatenbank Ride-Index übernahm Ahrend aus Nordstemmen die Bahn und plant ihre Rückkehr auf die Reise ab 2027. Das ist ein interessantes Comeback. Anders als bei einem Neubau verbindet das Projekt vorhandene Technik mit einer langen, gut dokumentierten Geschichte.
Für Kirmesfreunde ist vor allem die geplante Betriebsform entscheidend. Eine transportable Achterbahn dieser Größenklasse bietet ein anderes Erlebnis als ein fest aufgebauter Freizeitpark-Coaster. Du könntest sie künftig auf wechselnden Volksfesten erleben. Eine Fahrt zum bisherigen Standort in Bayern wäre dafür nicht mehr nötig. Ob und auf welchen Festplätzen das tatsächlich möglich wird, hängt von der weiteren Vorbereitung ab.
Die Geschichte der Bahn reicht bis um das Jahr 2000 zurück. Damals war sie unter dem Namen Cyber Space im deutschen Reisebetrieb unterwegs. Laut Ride-Index führte der Weg zunächst über Bruch aus Düsseldorf und dann über Kaiser aus München. Schon damals setzte die Anlage nicht auf spektakuläre Höhe. Stattdessen prägten ein kompaktes Layout und die drehenden Wagen das Fahrgefühl.
Anfang der 2000er-Jahre waren solche Achterbahnen etwas Besonderes auf einem Volksfest. Die einzelnen Wagen können sich während der Fahrt um ihre eigene Achse drehen. Dadurch wirkt selbst eine bekannte Kurvenfolge bei jeder Fahrt anders. Genau das macht für Fans den Reiz aus. Der Wagen ändert ständig die Perspektive auf die Bahn und ihre Umgebung.
Nach dieser ersten Reisezeit wechselte die Bahn ins Ausland. Damit begann eine weitere Lebensphase, die vielen deutschen Kirmesfans vielleicht weniger vertraut ist.
Von 2003 bis 2012 stand der Coaster im Camelot Theme Park in Großbritannien. Dort war er unter dem Namen Whirlwind bekannt. Der Freizeitpark in Lancashire schloss 2012, und für die Achterbahn eröffnete sich erneut die Möglichkeit eines Standortwechsels. 2013 wurde sie dann im Allgäu Skyline Park als Sky Spin eröffnet.
Im Skyline Park erlebten zahlreiche Besucher das ungewöhnliche Fahrgefühl der drehenden Wagen. Die Anlage blieb über viele Jahre Bestandteil des Achterbahnangebots. Dadurch lernte auch eine neue Generation von Freizeitparkfans den Coaster kennen. 2025 endete dieser Abschnitt. Wichtig ist deshalb die Unterscheidung: Die Neuheit für 2027 ist kein Neubau. Geplant ist die Rückkehr einer bestehenden Anlage.

Hersteller der Achterbahn ist Maurer Söhne, heute häufig unter Maurer Rides geführt. Das Modell wird als Xtended SC 2000 beziehungsweise SC 2000 bezeichnet. Die Besonderheit liegt in den beweglichen Wagen. Anders als bei einer üblichen Sitzachterbahn blicken die Fahrgäste nicht ständig in dieselbe Richtung.
In den Kurven kann die Gondel rotieren, und die Fahrgäste sehen immer wieder andere Streckenabschnitte. Die Fahrbewegung entsteht aus dem Zusammenspiel des Schienenlayouts, der Geschwindigkeit und der Verteilung des Gewichts im Wagen. Deshalb lässt sich die Fahrt nur bedingt mit einer klassischen Maus-Achterbahn vergleichen. Beide Typen können auf kompakter Fläche viele Richtungswechsel bieten.
Dazu kommt die optische Wirkung. Gerade von außen ist es spannend zu beobachten, wie sich die Fahrzeuge durch den Streckenverlauf drehen. Aus der Nähe wirkt eine solche Achterbahn lebendig, selbst wenn die reine Streckenlänge im Vergleich zu großen Freizeitparkcoastern überschaubar bleibt. Ein Video aus der ehemaligen Skyline-Park-Zeit vermittelt bereits einen Eindruck vom Layout und den Bewegungen.
Die Daten aus der Parkzeit zeigen die Größenordnung. Die Bahn ist rund 15,5 Meter hoch. Mehrere Fahrgeschäftsdatenbanken nennen bis zu 60 km/h. Bei der Streckenlänge finden sich je nach Quelle Angaben von etwa 424 bis 430 Metern. Ride-Index nennt außerdem für den früheren Reisebetrieb einen Platzbedarf von ungefähr 41 mal 20 Metern. Diese historischen Werte sind eine hilfreiche Einordnung, ersetzen aber keine neuen Betreiberangaben für die überarbeitete Anlage.
Die Wagen sind für jeweils vier Personen ausgelegt, und ein Kettenlift bringt die Fahrgäste zum Start der eigentlichen Abfahrt. Statt Überschlägen prägen wechselnde Kurven und die freie Drehung das Erlebnis. Zu den zukünftigen Fahrpreisen, den endgültigen Zugangsvoraussetzungen und möglichen Veränderungen am Aufbau gibt es derzeit keine belastbaren Angaben. Genau solche Details werden erst im Zuge der geplanten Rückkehr wirklich relevant.
Spannend wird außerdem, wie Parcour im neuen Erscheinungsbild auf den Festplätzen wirkt. Ein anderer Name und eine frische Gestaltung können einer bekannten Anlage einen eigenen Charakter geben. Welche Elemente der bisherigen Optik erhalten bleiben, zeigt erst die fertige Anlage. Bis dahin sind Entwürfe und alte Fotos keine sichere Vorschau.
Für die Saison 2027 wird die Wiederaufnahme des Reisebetriebs erwartet. Ein verbindlicher Premierenplatz, konkrete Gastspieltermine und ein bestätigter Tourplan lassen sich derzeit jedoch nicht zuverlässig nennen. Auch über mögliche Auftritte auf besonders großen Volksfesten sollte deshalb nicht spekuliert werden. Zwischen der grundsätzlichen Ankündigung einer Rückkehr und einer tatsächlich veröffentlichten Beschickungsliste liegt oft noch eine längere Planungsphase.
Für dich als Besucher ist entscheidend, ob der Coaster rechtzeitig fertiggestellt wird und die jeweiligen Veranstalter seine Teilnahme bekanntgeben. Wir unterscheiden daher zwischen dem angekündigten Comeback und einem bestätigten Auftritt auf einem bestimmten Festplatz. Erst wenn ein Termin nachvollziehbar gemeldet ist, kann die Bahn sinnvoll mit einem Veranstaltungseintrag verknüpft werden.
Wer die Bahn früher als Cyber Space oder Sky Spin erlebt hat, darf gespannt sein. Vielleicht beginnt 2027 tatsächlich ein neues Kapitel. Als Parcour würde dieselbe Achterbahn nach Stationen in Deutschland und Großbritannien wieder auf der Kirmes auftauchen. Dort begann ihre Laufbahn.
Im Attraktionsporträt zu Parcour – FTE Ahrend findest du die Geschichte der Bahn und ihre technischen Eckdaten. Außerdem gibt es ein Onride-Video aus der Sky-Spin-Zeit. Sobald Gastspiele feststehen, lohnt sich zudem ein Blick in unseren Kirmeskalender. So entgeht dir keine bestätigte Gelegenheit, die Bahn selbst zu erleben.
Quellen und Bildnachweise: Ride-Index – Cyber Space; Bericht zum Verkauf aus dem Skyline Park; Freizeitpark-Welt – Daten und Historie; Foto aus dem Jahr 2014: Dominik Hüttl, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Aufnahme aus der früheren Skyline-Park-Zeit, kein Foto der künftigen Parcour-Gestaltung.
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