
Devil Rock – Mathias Straube
HUSS-Flic-Flac mit rotierenden Gondeln und Überschlägen
Betreiber: Mathias Straube (Ludwigsfelde) · seit 2019
Devil Rock Straube ist ein reisendes Überkopf-Rundfahrgeschäft, das schnelle Drehungen, schwingende Ausleger und Überschläge miteinander verbindet. Die Anlage gehört zur selten gewordenen Familie der HUSS-Megadance- beziehungsweise Flic-Flac-Geschäfte. Wenn du Fahrten magst, bei denen sich die Bewegungsrichtung immer wieder verändert, findest du hier einen besonders eigenständigen Kirmesklassiker.
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Das erwartet dich
- Looping / Inversionen
- Mehrachsige Rotation
- Lichtshow / LED-Fassade
- Soundsystem / Musik
Besonderheiten & Rekorde
Seltenes reisendes HUSS-Megadance/Flic-Flac-Geschäft mit schwingenden und sich überschlagenden Gondeln; rockige Inszenierung.
Drehungen, schwingende Ausleger und Überschläge machen den Devil Rock zu einem ungewöhnlichen Kirmesklassiker.
So fährt sich Devil Rock Straube
Schon beim Einsteigen fällt die ungewöhnliche Anordnung der Gondeln auf. Sie hängen an Armen rund um einen drehenden Mittelbau. Während sich das Zentrum bewegt, heben und senken sich die Ausleger. Dadurch überlagern sich verschiedene Bewegungen: Du drehst dich um den Mittelpunkt, wechselst die Höhe und erlebst mit den frei aufgehängten Gondeln zusätzliche Rotationen. Anders als bei einem gewöhnlichen Rundfahrgeschäft bleibt dein Blick nicht dauerhaft in derselben Richtung.
Besonders markant sind die möglichen Überschläge. Aus dem Zusammenspiel von Drehbewegung und schwingender Gondel entsteht ein Fahrgefühl, das du nicht einfach mit einem Break Dance vergleichen kannst. Außerdem gehört die rockige Gestaltung mit Licht- und Soundeffekten zum Auftritt des Geschäfts. Wie intensiv sich eine einzelne Fahrt anfühlt, hängt vom Ablauf und den tatsächlich gefahrenen Bewegungen ab. Die Sicherheits- und Größenhinweise vor Ort sind deshalb entscheidend.
Video
Allgemein
- Hersteller
- HUSS (Deutschland)
- Modell
- Megadance / Flic Flac
- Baujahr
- 1992
- Premiere
- 1992
- Originalname
- Megadance
- Auch bekannt als
- Flic Flac
Fahrzeuge & Kapazität
- Gondeln
- 12
Aufbau & Transport
- Anschlusswert
- 200 kW
Geschichte von Devil Rock Straube
Die Geschichte der Anlage reicht bis 1992 zurück. Nach den Daten des Fahrgeschäftsarchivs Ride-Index wurde sie von HUSS gebaut und zunächst als „Megadance“ betrieben. Für 1997 wird ein Umbau genannt; in der späteren Entwicklung ist die Bezeichnung „Flic Flac“ eng mit der Technik der Überschlagsfahrten verbunden. Die Anlage wechselte mehrfach den Besitzer. In der dokumentierten Betreiberfolge erscheinen unter anderem Goetzke, Schrod, Hanstein, Steffen & Sohn sowie 2019 Sipkema aus den Niederlanden.
Seit Ende 2019 wird das Geschäft dem Schausteller Mathias Straube aus Ludwigsfelde zugeordnet. Unter seiner Regie ist es als Devil Rock auf Volksfesten unterwegs. Auch im Jahr 2026 wurde die Anlage von Veranstaltern namentlich angekündigt. Eine geplante Teilnahme an der Bocholter Kirmes im Oktober 2026 sagte Straube laut einer offiziellen Mitteilung der Stadt Bocholt allerdings kurzfristig wegen gestiegener Transportkosten ab. Solche Änderungen zeigen, weshalb ein früherer Auftritt keine Zusage für die nächste Ausgabe eines Volksfestes ist.
Chronik
Baujahr 1992; laut Ride-Index Umbau 1997. Seit Ende 2019 bei Mathias Straube. Frühere Bezeichnungen: Megadance und Flic Flac. Für Bocholt 2026 zunächst angekündigt, dann wegen Transportkosten offiziell abgesagt.
- Betreiber
- Mathias Straube (Ludwigsfelde)
- Beim Betreiber seit
- 2019
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1992: Goetzke (München); 1993–1998: beim Hersteller eingelagert; 1999–2007: Schrod (Grünberg); 2007–2012: Hanstein (Bremen); 2013–2018: Steffen & Sohn (Eschwege); 2019: Sipkema (Niederlande). Quelle: Ride-Index.
Für wen eignet sich das Fahrgeschäft?
Devil Rock richtet sich vor allem an Besucher, die kräftige Drehbewegungen und zeitweilige Überkopfpositionen mögen. Wenn du lieber eine gleichmäßige Rundfahrt erleben möchtest, ist diese Attraktion vermutlich nicht deine erste Wahl. Für Fans ungewöhnlicher Fahrtechnik kann sich dagegen gerade der Blick auf die Gondelbewegungen lohnen: Beobachte zunächst eine komplette Fahrt von außen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie die Arme und Gondeln zusammenspielen.
Für den Besuch gilt: Verlasse dich nicht auf allgemeine Mindestgrößen anderer Fahrgeschäfte. Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen Vorgaben am jeweiligen Geschäft. Ebenso können Fahrpreise und Fahrabläufe je nach Veranstaltung variieren. Prüfe deshalb die Hinweise an der Kasse und frage bei Unsicherheiten das Bedienpersonal.
Devil Rock Straube: Besuchstipps und Einordnung
Wenn du das Fahrgeschäft fotografieren möchtest, lohnt sich eine Position, von der aus sowohl der Mittelbau als auch die Ausleger zu sehen sind. Besonders in der Dunkelheit prägt die Beleuchtung den Eindruck. Für einen ersten Überblick kannst du dir außerdem ein echtes Onride-Video ansehen, das die Bewegungen aus Fahrgastsicht zeigt. Ein Offride-Video ergänzt diesen Eindruck und macht die Mechanik besser erkennbar.
Die bekannten Stammdaten beschreiben eine Anlage mit zwölf Gondeln und insgesamt 36 Plätzen. Weitere technische Werte wie die aktuelle Mindestgröße oder die konkrete Fahrtdauer sollten nur aus den Angaben des Betreibers übernommen werden. Welche Volksfeste das Geschäft aktuell tatsächlich besuchen wird, findest du über bestätigte Veranstaltungszuordnungen und unseren Attraktionsüberblick.
Quellen: Ride-Index: Devil Rock, Stammdaten und Betreiberhistorie; Stadt Bocholt: Absage Devil Rock 2026; Spandauer Winterland: Attraktionsbeschreibung (ohne gesicherte aktuelle Jahreszuordnung).