Hupferl – André Roder
Der Münchner Schunkler-Klassiker mit der drehenden Rundbank
Betreiber: André Roder (Karlsruhe) · seit 2015
Das Hupferl von André Roder ist ein Schunkler der klassischen Münchner Volksfesttradition: Statt in einzelnen Gondeln sitzt du mit anderen Fahrgästen auf einer großen, kreisförmigen Bank. Die Besonderheit liegt in der Kombination aus Drehbewegung und rhythmischem Heben und Senken. Damit entsteht ein Fahrgefühl, das weder einer gewöhnlichen Karussellrunde noch einer modernen Überschlagattraktion gleicht. Gerade das gemeinsame Erlebnis und das Festhalten gehören hier zum Konzept.
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- Familienfreundlich
Besonderheiten & Rekorde
Schunkler mit gemeinsam genutzter kreisförmiger Sitzbank, hydraulisch bewegter Plattform und rhythmischer Dreh- und Hubbewegung.
Beim Hupferl wird aus einer Karussellfahrt ein gemeinsames Schunkelerlebnis: Hier gehören Festhalten, Mitlachen und die überraschenden Bewegungen untrennbar zusammen.
So fährt sich das Hupferl von André Roder
Du nimmst auf der umlaufenden Sitzbank Platz und hältst dich an den dafür vorgesehenen Griffmöglichkeiten fest. Sobald sich die Plattform dreht und zu schunkeln beginnt, verändert sich die Belastung immer wieder. Der Wechsel zwischen Aufwärtsbewegung, Abwärtsbewegung und Rotation sorgt für die charakteristische Mischung aus Lachen, Überraschung und körperlicher Bewegung. Die Fahrgäste sitzen nicht abgeschottet in einzelnen Wagen, sondern erleben die Reaktionen der anderen unmittelbar mit. Das macht den Schunkler zu einer ungewöhnlich geselligen Attraktion.
Der Münchner Veranstalter beschreibt das Geschäft als hydraulisch angetriebene Anlage mit einer großen Rundbank. Der besondere Reiz ist deshalb weniger eine extreme Höhe als das gemeinsame Auf und Ab. Wer zum ersten Mal mitfährt, sollte auf die Anweisungen des Personals achten und während der Fahrt sicheren Halt bewahren.
Video
Allgemein
- Hersteller
- Höpler (Deutschland)
- Modell
- Schunkler / Hopser
- Baujahr
- 1987
- Premiere
- 1987
Fahrt
- Höhe
- 8,5 m
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 15 × 15 m
Geschichte: Hupferl von André Roder
Das Hupferl von André Roder wurde von Höpler gebaut und nahm Ende der 1980er-Jahre ihren Betrieb auf. Zunächst war sie bei Margarethe und Johann Agtsch aus München unterwegs. Anschließend betrieben Angelo und Katharina Agtsch das Geschäft bis zum Sommer 2015. Seither reist es unter André Roder aus Karlsruhe. Diese nachvollziehbare Betreiberfolge ist wichtig, denn es existieren mehrere Schunkler mit ähnlichen Namen; das Super-Hupferl eines anderen Schaustellers ist nicht dieselbe Anlage.
Mit dem Auftritt auf dem Oktoberfest 2024 wurde die Verbindung des Geschäfts zur Münchner Volksfestkultur besonders sichtbar. Die Stadt München stellte es damals in einer eigenen Presseinformation vor. Das Hupferl verbindet damit eine langjährige Geschichte mit dem unverwechselbaren Prinzip einer gemeinsam schunkelnden Rundbank.
Chronik
1987 unter Agtsch in Betrieb genommen; im Sommer 2015 an André Roder übergegangen. 2024 wieder auf dem Münchner Oktoberfest vertreten.
- Betreiber
- André Roder (Karlsruhe)
- Beim Betreiber seit
- 2015
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1987–1999 Margarethe und Johann Agtsch (München); 2000–Juni 2015 Angelo und Katharina Agtsch (München)
Für wen eignet sich das Hupferl?
Das Hupferl spricht vor allem Menschen an, die klassische Kirmesunterhaltung mögen und ein lebhaftes Gruppenerlebnis suchen. Anders als beim Autoscooter steuerst du hier nichts selbst; anders als bei einer Achterbahn folgt die Bewegung keiner Schienenstrecke. Du reagierst unmittelbar auf die Impulse der rotierenden Sitzbank. Das kann überraschend intensiv wirken, obwohl die Anlage optisch deutlich bodennäher bleibt als große Hochfahrgeschäfte.
Wenn du empfindlich auf Drehbewegungen reagierst, ist die Art des Fahrablaufs besonders wichtig. Bei einem Besuch mit Kindern oder einer größeren Gruppe klärst du die aktuellen Teilnahmebedingungen am Eingang. Weitere vergleichbare Klassiker findest du in der Übersicht der Attraktionen.
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