Break Dance – Hainlein
Berliner HUSS-Klassiker der ersten Break-Dance-Generation
Betreiber: Siegfried Hainlein (Berlin) · seit 2009
Der Break Dance Hainlein aus Berlin ist ein früher Vertreter der legendären HUSS-Baureihe und gehört zu den charakteristischen Rundfahrgeschäften auf deutschen Volksfesten. Seine Fahrt entsteht durch mehrere gleichzeitig ablaufende Drehbewegungen: Die große Scheibe rotiert, darauf drehen sich die Gondelkreuze, und die einzelnen Gondeln können zusätzlich ausschwenken. Dadurch entsteht ein ständig wechselnder Rhythmus, der selbst nach mehreren Runden überraschend bleibt.
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Das erwartet dich
- Drehende Wagen (Spinning)
- Mehrachsige Rotation
- Soundsystem / Musik
Besonderheiten & Rekorde
Frühe HUSS-Anlage Nr. 2 mit 16 Gondeln an vier Gondelkreuzen.
Der Break Dance von Hainlein ist eine frühe HUSS-Anlage, bei der die verschachtelten Drehungen bis heute den besonderen Fahrreiz ausmachen.
Was macht die Berliner Anlage besonders?
Beim Break Dance Hainlein treffen frühe HUSS-Technik und ein weiterhin reisender Schaustellerbetrieb aufeinander. Die lange dokumentierte Geschichte unterscheidet das Geschäft von später gebauten Break-Dance-Anlagen und von ähnlichen Nachbauten anderer Hersteller. Wer sich für die Entwicklung der großen Rundfahrgeschäfte interessiert, erlebt hier ein Stück lebendige Volksfestgeschichte – nicht als Ausstellungsstück, sondern während einer regulären Fahrt.
So fährt sich der Break Dance Hainlein
Beim Start sitzen die Fahrgäste zu zweit in einer Gondel, während sich die Plattform langsam in Bewegung setzt. Nach und nach greifen die unterschiedlichen Drehungen ineinander. Ein Moment fühlt sich wie ein seitliches Gleiten an, kurz darauf verändert die Gondel ihre Richtung und schwingt stärker aus. Besonders die Übergänge zwischen den Bewegungen machen den Reiz aus: Du kannst den nächsten Richtungswechsel kaum genau vorhersagen, obwohl die Anlage einem festen Fahrprogramm folgt.
Das Erlebnis ist typisch für den klassischen Break Dance, hat bei Hainleins Geschäft aber auch einen historischen Charakter. Die Anlage stammt aus der ersten Generation des Typs und trägt die Baunummer zwei. Sie ist damit nicht einfach irgendein Break Dance, sondern ein konkretes, über Jahrzehnte erhaltenes Exemplar aus der frühen Serienfertigung.
Video
Allgemein
- Hersteller
- HUSS (Deutschland)
- Modell
- HUSS Break Dance 1, Anlage Nr. 2
- Baujahr
- 1985
- Premiere
- 1985
- Baunummer
- 49137
Fahrzeuge & Kapazität
- Gondeln
- 16
- Personen pro Gondel
- 2
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 20 × 20 m
Geschichte des Break Dance Hainlein
HUSS baute diese Anlage 1985 als Break Dance 1. Zunächst reiste sie unter dem Berliner Schausteller Dinali. Von 1997 bis 2009 wurde das Geschäft von Hainlein & Meyer betrieben; anschließend ging es in die alleinige Führung der Familie Hainlein über. Diese Betreiberfolge hilft dabei, ältere Bilder des Geschäfts richtig einzuordnen. Auf Aufnahmen aus unterschiedlichen Jahrzehnten kann dieselbe Anlage unter wechselnder Beschriftung oder Gestaltung erscheinen.
Die Konstruktion der frühen HUSS-Generation ist bis heute ein wichtiger Teil der Kirmesgeschichte. Das Modell verbindet eine kreisende Plattform mit vier Gondelkreuzen, an denen jeweils vier Gondeln hängen. Insgesamt gibt es sechzehn Gondeln mit je zwei Plätzen. Die mechanische Grundidee ist so markant, dass der Break Dance auch außerhalb der Fachszene sofort wiedererkannt wird.
Chronik
1985 als frühe HUSS-Break-Dance-1-Anlage gebaut; nach Dinali von Hainlein & Meyer betrieben, seit 2009 Hainlein.
- Betreiber
- Siegfried Hainlein (Berlin)
- Beim Betreiber seit
- 2009
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1985–1996: Dinali (Berlin); 1997–2009: Hainlein & Meyer GbR (Berlin).
Für wen eignet sich die rasante Drehfahrt?
Wer drehende Fahrgeschäfte mag, findet hier eine Mischung aus Musik, seitlichen Kräften und überraschenden Gondelbewegungen. Besonders Fahrgäste, die den Wechsel zwischen ruhigerem Kreisen und kräftigerem Ausschwenken genießen, kommen auf ihre Kosten. Für Menschen, denen bei mehrfachen Drehungen schnell schwindelig wird, kann das Erlebnis dagegen sehr intensiv sein.
Die Voraussetzungen zur Mitfahrt sind am Geschäft ausgeschildert und müssen vor dem Einsteigen beachtet werden. Auch wenn die Gondeln nebeneinander angeordnete Sitzplätze bieten, ist die Fahrt kein gewöhnliches Familienkarussell. Weitere Rundfahrgeschäfte und ihre unterschiedlichen Fahrprinzipien findest du in der Attraktionsübersicht.
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