Fast & Furious – Zimmermann-Krämer
Der Tivoli-Orbiter mit zwei früheren Namen und 18 Gondeln
Betreiber: Michael Zimmermann & Söhne (Zimmermann-Krämer), Filderstadt
Fast & Furious von Zimmermann-Krämer ist ein reisender Orbiter des britischen Herstellers Tivoli Enterprises. Seine kreisende Bewegung, die seitlich ausschwingenden Gondeln und die sportlich gestaltete Fassade machen dieses Rundfahrgeschäft zu einer markanten Erscheinung auf dem Festplatz. Der Name steht heute für eine Anlage, die schon unter zwei anderen Bezeichnungen auf Reisen war.
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Besonderheiten & Rekorde
Tivoli-Orbiter mit 18 ausschwingenden Zweiergondeln; vormals Orbiter und Destroyer.
Vom Orbiter über Destroyer bis Fast & Furious: Der Klassiker verbindet eine lange Reisegeschichte mit einer temporeichen neuen Gestaltung.
So fährt sich Fast & Furious
Beim Orbiter sitzen die Fahrgäste zu zweit in einer der insgesamt 18 Gondeln. Während sich die gesamte Anlage dreht, schwingen die Gondeln nach außen. Dadurch entsteht ein lebendiger Wechsel aus Rotation, seitlicher Beschleunigung und einem freien Blick über das Geschehen rundherum. Anders als bei einer Achterbahn gibt es keine Schienenstrecke: Die Bewegung entsteht auf der rotierenden Plattform und an den beweglich gelagerten Auslegern.
Fast & Furious setzt auf eine temporeiche Atmosphäre. Besonders von außen lässt sich gut beobachten, wie sich die einzelnen Gondeln mit zunehmender Drehbewegung ausrichten. Wer klassische Rundfahrgeschäfte mit deutlicher Fliehkraft mag, findet hier eine andere Art von Erlebnis als bei einem Break Dance oder Musik Express. Die Fahrt wirkt kompakt, aber dynamisch, weil sich mehrere Bewegungen überlagern.
Video
Allgemein
- Hersteller
- Tivoli Enterprises (Großbritannien)
- Modell
- Orbiter
- Baujahr
- 1995
- Premiere
- 2021
- Originalname
- Orbiter
- Auch bekannt als
- Destroyer
Fahrt
- Höhe
- 7,5 m
Fahrzeuge & Kapazität
- Gondeln
- 18
- Personen pro Gondel
- 2
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 17 × 19 m
- Anschlusswert
- 80 kW
Geschichte von Fast & Furious und seine früheren Namen
Die Anlage wurde 1995 von Tivoli Enterprises gebaut. Zunächst reiste sie unter Thiel aus Saarbrücken mit dem Namen Orbiter. Bereits 1996 wechselte sie zu Johan Geeries in die Niederlande und war dort viele Jahre als Destroyer bekannt. Damit verbindet das Geschäft die deutsche und niederländische Kirmesgeschichte.
Nach der Zeit bei Geeries gelangte der Orbiter zur Schaustellerfamilie Zimmermann. Für den erneuten Einsatz wurde das Geschäft umgestaltet und erhielt den Namen Fast & Furious. Die Wiederpremiere fand am 29. Oktober 2021 auf dem Hubertusmarkt in Bergheim statt. Der Wechsel des Namens ist deshalb nicht mit dem Bau einer neuen Anlage zu verwechseln: Es handelt sich um den weiterentwickelten Tivoli-Orbiter aus den 1990er-Jahren.
Chronik
1995 als Orbiter unter Thiel; 1996–2017 als Destroyer unter Johan Geeries; nach Betreiberwechsel zu Zimmermann umgestaltet; Wiederpremiere als Fast & Furious am 29.10.2021 in Bergheim.
- Betreiber
- Michael Zimmermann & Söhne (Zimmermann-Krämer), Filderstadt
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1995: Thiel (Saarbrücken); 1996–2017: Johan Geeries (Niederlande)
Betreiber, Gestaltung und Besonderheiten
Mit Michael Zimmermann & Söhne aus Filderstadt ist das Fahrgeschäft heute verbunden; in Beschickungslisten taucht auch die Bezeichnung Zimmermann-Krämer auf. Der moderne Auftritt orientiert sich an einem schnellen, automobilen Thema und unterscheidet sich sichtbar von der früheren Gestaltung als Destroyer. Trotz der neuen Präsentation bleibt das charakteristische Bewegungsprinzip des Orbiter erhalten.
Die 18 Gondeln bieten zusammen Platz für 36 Fahrgäste. Das vergleichsweise kompakte Format macht die Anlage auch auf innerstädtischen Volksfestplätzen zu einem auffälligen Blickfang. Auf unserer Attraktionsübersicht findest du weitere reisende Rundfahrgeschäfte und kannst ihre unterschiedlichen Bewegungsabläufe vergleichen.
Für wen eignet sich der Orbiter?
Fast & Furious spricht besonders Besucher an, die Drehbewegungen und seitliche Beschleunigung mögen, aber keine Überschläge suchen. Die frei ausschwingenden Gondeln geben der Fahrt einen eigenen Rhythmus. Wenn du empfindlich auf längere Drehbewegungen reagierst, solltest du das Bewegungsprinzip vor dem Einsteigen berücksichtigen. Die konkreten Zutrittsregeln erfährst du direkt am Geschäft; das Personal entscheidet anhand der ausgehängten Sicherheitsvorgaben.