
Octopussy – Markmann
Die farbenfrohe Nobel-Krake aus Bonn
Betreiber: Hubert Markmann (Bonn) · seit 1999
Octopussy Markmann ist der farbenfrohe Polyp-Klassiker der Bonner Schaustellerfamilie Markmann. Das reisende Rundfahrgeschäft verbindet die typischen Bewegungen eines Schwarzkopf-Monsters mit einer auffälligen Gestaltung, Musik und einer besonders lebhaften Abendbeleuchtung. Der Betreiber nennt seine Anlage liebevoll „Nobel-Krake“ – ein Hinweis auf den hohen Stellenwert der Optik.
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Das erwartet dich
- Mehrachsige Rotation
- Lichtshow / LED-Fassade
- Soundsystem / Musik
- Familienfreundlich
Besonderheiten & Rekorde
Vom Betreiber als „Nobel-Krake“ bezeichnet; über 10.000 LEDs, saisonal Wasserfontänen; variable Aufstellung ohne Rückwand möglich.
Ein Klassiker mit Charakter: Octopussy verbindet die bewegte Polyp-Fahrt mit einem außergewöhnlich gepflegten Licht- und Farbkonzept.
So fährt sich Octopussy Markmann
Bei Octopussy Markmann drehen sich mehrere Arme um die Mitte der Anlage. Gleichzeitig bewegen sich die Gondelgruppen und die einzelnen Gondeln, sodass sich die Fahrtrichtung und das Gefühl für die nächste Kurve fortlaufend verändern. Dabei entstehen die für einen Polyp charakteristischen Wechsel zwischen schnellen Drehbewegungen, leichtem Anheben und einem überraschenden seitlichen Schwung. Gerade weil mehrere Bewegungen zusammenspielen, fühlt sich keine Sekunde völlig gleich an.
Die 25 Gondeln bieten zusammen Platz für 50 Fahrgäste. Dadurch ist die Anlage ein geselliges Fahrgeschäft: Wer zu zweit in einer Gondel sitzt, erlebt die wechselnden Drehungen unmittelbar mit seinem Sitznachbarn. Von außen lässt sich das Zusammenspiel der Arme gut verfolgen. Bei Dunkelheit setzen nach Angaben der Betreiber mehr als 10.000 LEDs die Gondeln und den Mittelpunkt in Szene. Im Sommer können zusätzlich Wasserfontänen zum Erscheinungsbild gehören.
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Allgemein
- Hersteller
- Schwarzkopf
- Modell
- Monster 3
- Baujahr
- 1984
- Premiere
- 1985
Fahrt
- Höhe
- 10 m
Fahrzeuge & Kapazität
- Gondeln
- 25
- Personen pro Gondel
- 2
- Kapazität
- 1.500 Pers./Std.
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 22 × 22 m
- Anschlusswert
- 100 kW
Die Geschichte von Octopussy Markmann
Der Hersteller der Anlage ist Schwarzkopf; der Typ heißt Monster 3. Die Fachdatenbank Ride-Index datiert das Baujahr auf 1984. Im Frühjahr 1985 kauften die Familien Markmann und Barth das Geschäft gemeinsam. Bis 1991 reisten sie damit zusammen. Anschließend betrieb Barth die Anlage allein, ehe Markmann sie 1999 wieder übernahm. Diese konkrete Besitzerfolge ist wichtig, denn auch andere Polyp-Geschäfte tragen ähnliche Namen oder gehören zur gleichen Karussellfamilie.
Seit der Rückkehr in den Familienbetrieb wurde Octopussy mehrfach überarbeitet. Im März 2008 erhielt das Geschäft neue Gondeln und eine neue farbige Gestaltung. Außerdem modernisierte der Betreiber die Beleuchtung. So blieb das historische Grundkonzept erhalten, während sich die Außenwirkung deutlich weiterentwickelte.
Chronik
1985 gemeinsamer Erwerb durch Markmann und Barth; ab 1992 bei Otto Barth; 1999 Rückkauf durch Markmann. März 2008 neue Gondeln und farbliche Neugestaltung; fortlaufende Modernisierung mit LED-Technik.
- Betreiber
- Hubert Markmann (Bonn)
- Beim Betreiber seit
- 1999
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1985–1991: O. Barth & H. Markmann & Co. GmbH (Bonn); 1992–1998: Otto Barth (Bonn)
Betreiber und besondere Aufstellung
Hinter Octopussy steht Hubert Markmann aus Bonn. Eine Besonderheit ist die flexible Platzierung: Laut Betreiber kann das Karussell auch ohne Rückwand mitten auf einem Festplatz stehen. Dann reduziert sich die benötigte Tiefe gegenüber der Aufstellung mit Rückwand. Die Anordnung des Fahrerstandes lässt sich ebenfalls an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Damit ist das Geschäft nicht nur optisch, sondern auch beim Einpassen in unterschiedliche Festplatzkonzepte vielseitig.
Weitere Fahrgeschäfte und ihre Auftritte findest du in unserer Attraktionsübersicht.
Für wen eignet sich Octopussy?
Octopussy ist vor allem für Besucher interessant, die klassische Rundfahrgeschäfte mögen, aber mehr Abwechslung als bei einem einfachen Karussell suchen. Die Fahrt setzt auf wiederkehrende Beschleunigung und wechselnde Drehungen, nicht auf Überschläge oder einen großen freien Fall. Wer auf rotierende Bewegungen empfindlich reagiert, sollte das berücksichtigen. Die jeweils vor Ort geltenden Mitfahrregeln des Betreibers sind maßgeblich.
Auch ohne Mitfahrt ist der Polyp ein guter Beobachtungspunkt auf dem Festplatz. Durch seine bewegten Arme, die wechselnden Lichtbilder und das markante Erscheinungsbild gehört er zu den Geschäften, die eine Kirmes schon aus einiger Entfernung erkennbar machen. Besonders abends kommt die aufwendige Gestaltung zur Geltung.