Rotor – Pluschies
Zentrifugalkraft-Klassiker mit absenkbarem Boden
Betreiber: Manfred Pluschies / Familie Pluschies (Hamburg)
Der Rotor von Pluschies gehört zu den ungewöhnlichsten Klassikern auf dem Jahrmarkt. Statt in einer Gondel zu sitzen, stehst du an der Innenwand einer großen, runden Trommel. Sobald sie schnell genug rotiert, senkt sich der Boden ab – und du bleibst trotzdem an der Wand haften.
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Besonderheiten & Rekorde
Zentrifugalkraft hält stehende Fahrgäste an der Trommelwand, während der Boden abgesenkt wird.
Die Trommel dreht sich, der Boden sinkt – und du klebst trotzdem an der Wand: Der Rotor ist Physik zum Mitfahren.
So fährt sich der Rotor von Pluschies
Du betrittst die Trommel, stellst dich mit dem Rücken an die Wand und wartest auf den Start. Mit zunehmender Geschwindigkeit drückt dich die Fliehkraft immer stärker gegen die Wand. Dann senkt sich der Boden, und es entsteht der verblüffende Eindruck, die Schwerkraft sei aufgehoben. Tatsächlich hält dich allein die Kraft der Drehung in Position, bis die Trommel wieder langsamer wird und der Boden zurückkehrt.
Wie bei Rotoren üblich können Zuschauer von oben in die Trommel blicken. Deshalb ist der Rotor auch für alle spannend, die selbst lieber nicht mitfahren.
Video
Allgemein
- Hersteller
- Siemens (Antrieb); Fassade: Dietz (1985)
- Baujahr
- 1973
- Auch bekannt als
- Original Rotor; Zyklon
Fahrt
- Höhe
- 12 m
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 20 × 15,5 m
Der Rotor von Pluschies: Geschichte eines Dom-Klassikers
Erfunden hat den Rotor der deutsche Ingenieur Ernst Hoffmeister, der das Prinzip 1948 patentieren ließ. 1968 kaufte der Hamburger Schausteller Richard Pluschies von der Familie Hoffmeister einen Rotor. Heute führt sein Sohn Manfred Pluschies das Geschäft als Original Rotor weiter. Auf dem Hamburger Dom gehört es seit Jahrzehnten fest dazu.
Die heutige Anlage stammt laut Ride-Index aus dem Jahr 1973, der ältere Rotor der Familie ging 1976 außer Betrieb. 1985 erhielt das Geschäft eine neue Fassade von Dietz, zeitweise reiste es außerdem unter dem Namen Zyklon. Der Rotor misst rund 20 Meter in der Breite, 15,5 Meter in der Tiefe und 12 Meter in der Höhe. Für den Hamburger Winterdom 2026 ist er angekündigt. Weitere Klassiker findest du in unserer Übersicht der Attraktionen.
Chronik
Rotor-Prinzip von Ernst Hoffmeister (Patent 1948). Richard Pluschies kaufte 1968 einen Rotor von der Familie Hoffmeister. Heutige Anlage laut Ride-Index Baujahr 1973; der ältere Rotor der Familie ging 1976 außer Betrieb. 1985 neue Fassade von Dietz, zeitweise Name Zyklon. Heute geführt von Manfred Pluschies.
- Betreiber
- Manfred Pluschies / Familie Pluschies (Hamburg)
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Für wen eignet sich der Rotor?
Der Rotor ist ein Erlebnis für alle, die Physik am eigenen Körper spüren möchten. Starke Drehungen können allerdings auf den Magen schlagen. Wenn du empfindlich bist, beobachte den Ablauf zuerst von oben. Die geltenden Regeln zu Mindestgröße und Gesundheit hängen am Eingang aus. Für Fotos eignet sich vor allem die Fassade, die 1985 von Dietz neu gestaltet wurde.
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