
Olympia Looping
Die größte transportable Achterbahn der Welt
Betreiber: Barth Schaustellerbetriebe · seit 1989
Der Olympia Looping ist die größte transportable Achterbahn der Welt. Seit 1989 gehört er fest zum Münchner Oktoberfest. Unverwechselbar machen ihn dabei seine fünf Loopings, die wie die olympischen Ringe angeordnet sind. Außerdem rasen die Züge mit bis zu 90 km/h über die 1.250 Meter lange Strecke. Hinter der Bahn steht die Münchner Schaustellerfamilie Barth.
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Das erwartet dich
- Looping / Inversionen
- Lichtshow / LED-Fassade
- Unikat / Einzelanfertigung
- Rekordanlage
Besonderheiten & Rekorde
Größte transportable Achterbahn der Welt (nach Streckenlänge) und erste transportable Achterbahn mit fünf Loopings. Looping-Durchmesser 20, 14 und 12 m, max. Gefälle 52°, Gesamtgewicht ca. 900 t. Konstruktion: Ing.-Büro Stengel (Werner Stengel). 7-Wagen-Züge nur auf dem Oktoberfest und beim Winter Wonderland London, sonst 5 Wagen.
Fünf Loopings, angeordnet wie die olympischen Ringe: Seit 1989 ist diese Bahn der Höhepunkt jeder Wiesn.
So fährt sich der Olympia Looping
Zuerst zieht ein Reifenantrieb deinen Zug langsam auf den Lifthill. Von dort oben hast du einen weiten Blick über den ganzen Festplatz. Danach geht es steil abwärts, und die Geschwindigkeit steigt in Sekunden auf bis zu 90 km/h. Anschließend folgen die fünf Loopings Schlag auf Schlag. Dazwischen warten enge Kurven und schnelle Richtungswechsel.
In den Loopings drücken dich bis zu 5,2 G in den Sitz. Das ist deutlich mehr als bei den meisten Achterbahnen in Freizeitparks. Trotzdem gilt die Fahrt als erstaunlich ruhig, denn die Strecke ist sehr fließend geplant. Zudem sind mehrere Züge gleichzeitig unterwegs. Deshalb kommt die Warteschlange auch an vollen Tagen zügig voran.
Video
Allgemein
- Hersteller
- BHS (Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke)
- Baujahr
- 1989
- Premiere
- 1989
Fahrt
- Streckenlänge
- 1.250 m
- Höhe
- 32,5 m
- Geschwindigkeit
- 90 km/h
- Max. G-Kraft
- 5,2 G
- Inversionen
- 5
- Fahrzeit
- 2:20 Min.
- Antrieb
- Reifen-/Reibradantrieb
Fahrzeuge & Kapazität
- Züge
- 5
- Wagen pro Zug
- 7
- Personen pro Wagen
- 4
- Kapazität
- 3.000 Pers./Std.
- Sicherung
- Schoßbügel
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 86,5 × 38,5 m
Geschichte des Olympia Looping
Entworfen haben den Olympia Looping zwei Legenden des Achterbahnbaus: Anton Schwarzkopf und das Ingenieurbüro von Werner Stengel. Am 17. September 1989 feierte die Bahn auf dem Oktoberfest Premiere. Damit löste sie die Alpina Bahn als größte reisende Achterbahn ab. Diese stammt übrigens ebenfalls von Schwarzkopf und Stengel.
Seitdem ist die Bahn jedes Jahr auf der Wiesn zu Gast. Außerdem reist sie zu großen Volksfesten in ganz Europa. Seit 2016 steht sie zum Beispiel im Winter als „Munich Looping“ im Londoner Hyde Park beim Winter Wonderland. Für den Transport zerlegt das Team die rund 900 Tonnen schwere Anlage deshalb jedes Mal in zahlreiche Einzelteile.
Chronik
Gebaut im BHS-Werk Peißenberg für den Schausteller Rudolf Barth. Premiere 1989 auf dem Oktoberfest München. Ab 2016 Saisons im Wiener Prater, jeweils mit Rückkehr zum Oktoberfest. 2018 LED-Beleuchtung, 2019 Permanentmagnet-Bremse. 2026 nach 14 Jahren zurück auf dem Hamburger Dom.
- Betreiber
- Barth Schaustellerbetriebe
- Beim Betreiber seit
- 1989
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
- Letzte bekannte Saison
- 2026
Für wen eignet sich die Achterbahn?
Der Olympia Looping ist ein klares Thrill-Erlebnis. Du solltest also schwindelfrei sein und Überschläge mögen. Für die Fahrt musst du zudem mindestens 1,30 Meter groß sein. Wer es etwas sanfter mag, findet in unserer Übersicht der Achterbahnen auch Bahnen ohne Looping. Weitere Überkopf-Bahnen findest du dagegen unter Looping-Achterbahnen.
Gut zu wissen
- Sicherung
- Schoßbügel
Aktuelle Kirmestermine
Olympia Looping live erleben
Quellen: olympialooping.de (Schaustellerbetrieb Barth), muenchen.de und Wikipedia, abgerufen am 22. Oktober 2026.








