High Explosive – Vorlop
350 Meter lange Zierer-Flitzer-Achterbahn im Minendesign
Betreiber: Vorlop GmbH & Co. Freizeitanlagen KG (Hannover) · seit 2008
Die High Explosive von Vorlop ist eine familienfreundliche Achterbahn mit einem ungewöhnlichen Thema: Die Fahrt führt durch eine wilde Bergbau-Mine. Kleine Wagen, enge Kurven und schnelle Richtungswechsel machen die Bahn spannend, obwohl sie ganz ohne Loopings auskommt. Dahinter steckt ein Zierer-Flitzer aus dem Jahr 1971, der eine erstaunliche Reise durch Europa hinter sich hat.
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Das erwartet dich
- Lichtshow / LED-Fassade
- Barrierearm zugänglich
- Onride-Foto
- Familienfreundlich
Besonderheiten & Rekorde
Bergbau-Minenthema mit Wasserfall und Silbersee; 5-Block-Sicherheitsbremssystem; 2008 technisch und 2015 optisch modernisiert.
Acht kleine Wagen, schnelle Kurven und eine thematisierte Goldmine: High Explosive beweist, wie viel Achterbahnspaß in 14 Metern Höhe steckt.
So fährt sich die High Explosive von Vorlop
Du steigst in einen der kompakten Einzelwagen, in denen bis zu drei Personen Platz finden. Zunächst zieht dich ein Kettenlift auf rund 14 Meter Höhe. Danach geht es über 350 Meter Strecke durch Kurven, Täler und kleine Hügel. Unterwegs passierst du einen thematisierten See mit Wasserfall. Weil die Wagen so klein sind, spürst du jeden Richtungswechsel besonders direkt. Deshalb fühlt sich die Bahn schneller an, als ihre Höhe vermuten lässt.
Allgemein
- Hersteller
- Zierer (Deutschland); Modernisierung 2008 durch Gerstlauer
- Modell
- Flitzer
- Baujahr
- 1971
- Premiere
- 1971
- Originalname
- Flitzer
- Auch bekannt als
- Flitzer
Fahrt
- Streckenlänge
- 350 m
- Höhe
- 14 m
- Antrieb
- Kettenlift
Fahrzeuge & Kapazität
- Züge
- 8
- Wagen pro Zug
- 1
- Personen pro Wagen
- 3
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 31,5 × 29 m
- Anschlusswert
- 80 kW
Die High Explosive von Vorlop: Geschichte einer Weitgereisten
Zierer baute die Bahn 1971 unter dem Namen Flitzer für den deutschen Schausteller Grauberger. Nach zwei Saisons ging sie in die Niederlande, zunächst zu Janny de Vries und ab 1977 zu Piet Leander. Von 1984 bis 1988 stand sie im Barry Island Pleasure Park in Wales. Danach reiste sie 1989 noch einmal mit Moonen durch die Niederlande. Von 1990 bis 1993 gehörte sie Karl-Heinz Langenscheidt, der sie anschließend durch einen HUSS Rainbow ersetzte und nach Polen verkaufte.
Seit 2008 ist die Bahn als High Explosive mit der Vorlop GmbH & Co. Freizeitanlagen KG aus Hannover unterwegs. Im selben Jahr erneuerte Gerstlauer Elektrik, Steuerung und Fahrwerke und baute ein automatisches Fünf-Block-Bremssystem ein. 2015 folgten überarbeitete Schienen und die heutige Minen-Gestaltung. Im Herbst 2026 war die High Explosive eine der Neuheiten auf dem Kasernenareal der Basler Herbstmesse. Weitere Achterbahnen findest du in unserer Übersicht der Attraktionen.
Chronik
1971 von Zierer als Flitzer für Grauberger gebaut. Danach Niederlande (de Vries, Leander), 1984–1988 Barry Island Pleasure Park (Wales), 1989 Moonen, 1990–1993 Karl-Heinz Langenscheidt, anschließend Export nach Polen. Seit 2008 bei Vorlop als High Explosive; 2008 Modernisierung durch Gerstlauer (Elektrik, Steuerung, Fahrwerke, 5-Block-Bremssystem), 2015 neue Minen-Gestaltung.
- Betreiber
- Vorlop GmbH & Co. Freizeitanlagen KG (Hannover)
- Beim Betreiber seit
- 2008
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
Grauberger (1971–1972); Janny de Vries, Niederlande (1973–1976); Piet Leander, Niederlande (1977–1983); Barry Island Pleasure Park, Wales (1984–1988); Moonen, Niederlande (1989); Karl-Heinz Langenscheidt (1990–1993); danach Polen
Für wen eignet sich die Achterbahn?
Die High Explosive ist eine ideale Bahn für Familien und für alle, die Achterbahnen ohne Überschläge mögen. Ab welcher Größe Kinder allein oder in Begleitung mitfahren dürfen, steht an der Kasse. Der Eingang ist über eine Rampe barrierearm erreichbar. Ob eine Fahrt im Einzelfall möglich ist, klärst du am besten direkt mit dem Personal. Außerdem gibt es ein Onride-Foto als Erinnerung an deine Fahrt.
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