Crazy Mine – Janßen
Spinning-Coaster mit Minenkulisse und wählbarer Gondeldrehung
Betreiber: Thilo Janßen GmbH & Co. KG (Hamburg)
Die Crazy Mine von Thilo Janßen ist eine reisende Spinning-Achterbahn mit Western- und Minenthema. Ihre Wagen folgen nicht nur den Kurven einer Wilden Maus, sondern können sich zusätzlich um die eigene Achse drehen. Die Gestaltung erinnert an eine alte Mine. Dadurch entsteht eine Mischung aus Achterbahnfahrt, Drehbewegung und einer Kulisse, die schon von außen neugierig macht.
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Das erwartet dich
- Drehende Wagen (Spinning)
- Onride-Foto
- Familienfreundlich
Besonderheiten & Rekorde
Wahl zwischen drehenden und starren Gondeln; Western- und Minenthematisierung.
Janßens Crazy Mine kombiniert das enge Kurvenprofil einer Wilden Maus mit drehbaren Gondeln – auf Wunsch sogar mit einer Fahrt ohne freie Rotation.
Crazy Mine: Fahrt mit drehenden Gondeln
Die Crazy Mine nutzt das Prinzip eines Reverchon Spinning Coasters. Du fährst in einer kompakten Gondel über eine Strecke mit Anstiegen, Gefällen und engen Kurven. Die Wagen können dabei rotieren. Weil sich die Blickrichtung während der Fahrt verändert, wirken manche Kurven überraschend. Das unterscheidet die Bahn von einer klassischen Wilden Maus mit starr ausgerichteten Wagen.
Eine Besonderheit nennt der Betreiber ausdrücklich: Fahrgäste können wählen, ob ihre Gondel sich drehen soll oder starr dem Schienenverlauf folgt. So lässt sich das Erlebnis an die eigene Vorliebe anpassen. Die Gestaltung mit Western-Elementen und Minenmotiven begleitet den gesamten Auftritt. Auch für Zuschauer ist die Fahrt interessant, weil die Gondeln ihre Ausrichtung während der Runde verändern.
Video
Allgemein
- Hersteller
- Reverchon (Frankreich)
- Modell
- Reverchon Spinning Coaster
- Premiere
- 1998
- Originalname
- Crazy Mouse
- Auch bekannt als
- Trapper Joe’s Crazy Mine; Crazy Mouse (bis 2023)
Fahrt
- Streckenlänge
- 420 m
- Höhe
- 17 m
Fahrzeuge & Kapazität
- Gondeln
- 9
- Personen pro Gondel
- 4
- Kapazität
- 900 Pers./Std.
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 42 × 19 m
- Anschlusswert
- 100 kW
Geschichte: von Crazy Mouse zu Crazy Mine
Die Geschichte der Anlage reicht bis in die späten 1990er-Jahre zurück. Die Fachdatenbank Ride-Index führt sie zunächst für den South Pier im englischen Blackpool auf. Ab 2010 reiste sie unter Anja Goetzke in Deutschland. Später kam die Bahn zu Thilo Janßen. Bis 2023 war sie unter dem Namen „Crazy Mouse“ bekannt; mit der neuen Minengestaltung wurde daraus die Crazy Mine.
Damit handelt es sich um eine konkrete Achterbahn mit eigener Vorgeschichte, nicht um irgendeine baugleiche Spinning Mouse. Das ist gerade bei diesem Modell wichtig, denn es existieren zahlreiche Anlagen des Herstellers Reverchon. Der neue Name macht die individuelle Western-Thematisierung der Janßen-Bahn erkennbar.
Chronik
Baujahr laut Ride-Index 1997/98. Früher als Crazy Mouse bekannt, seit 2024 als Crazy Mine mit Western- und Minenthema. Vorbesitzer: South Pier Blackpool, Anja Goetzke.
- Betreiber
- Thilo Janßen GmbH & Co. KG (Hamburg)
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1998–2009 South Pier, Blackpool (Großbritannien); ab 2010 Anja Goetzke (München).
Betreiber und Besonderheiten
Betreiber ist die Thilo Janßen GmbH & Co. KG. Die Firma beschreibt ihre Crazy Mine als aufwendig gestalteten Spinning-Family-Coaster. Für die Aufstellung sind verschiedene Platzvarianten möglich. Laut Betreiber erreicht die Konstruktion eine Höhe von 17 Metern und kann je nach Platzverhältnissen unterschiedlich ausgerichtet werden. Die Datenbank Ride-Index nennt eine Schienenstrecke von 420 Metern und neun Gondeln mit insgesamt 36 Sitzplätzen.
Die Mischung aus beweglichen Gondeln, Minendekoration und flexibler Aufstellung macht das Geschäft zu einem charakteristischen reisenden Coaster. Besonders reizvoll ist die Wahl zwischen drehender und starrer Gondel, weil sie das Fahrerlebnis unmittelbar beeinflusst.
Für wen eignet sich die Crazy Mine?
Die Bahn richtet sich an Besucher, die eine Achterbahn mit zusätzlichen Drehbewegungen erleben möchten. Sie verbindet schnelle Richtungswechsel mit einer Familienachterbahn und bietet dadurch ein anderes Fahrgefühl als große Loopingbahnen. Wer lieber ohne freie Rotation fahren möchte, kann sich nach der starren Fahrvariante erkundigen. Die jeweils geltenden Mindestgrößen und Begleitregeln stehen am Geschäft und sind vor der Fahrt zu beachten.
Die Mine ist zudem eine Attraktion, bei der sich ein Blick auf die Details lohnt. Die Westernkulisse bildet den Rahmen für den Weg der Wagen. Der Betreiber bietet auch eine Fotomöglichkeit für Erinnerungsbilder an. Mehr reisende Achterbahnen findest du in unserer Attraktionsübersicht.
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