Mega Hütt’n Gaudi – Joe Probst
Zwei Etagen Hüttenabenteuer mit Geisterbahn-Vergangenheit
Betreiber: Joe Probst (Jessen)
Mega Hütt’n Gaudi von Joe Probst ist ein zweigeschossiges Laufgeschäft, das seine Besucher nicht auf Sitzen durch eine Bahn transportiert, sondern sie selbst durch eine Folge ungewöhnlicher Räume und Hindernisse schickt. Das Geschäft von Joe Probst aus Jessen verbindet eine Geschichte aus der Zeit reisender Geisterbahnen mit einem heutigen, alpin gestalteten Spaßparcours. Besonders der Wechsel zwischen der Hüttenoptik und den Überraschungen im Inneren macht den Rundgang zu einer eigenständigen Attraktion.
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Das erwartet dich
- Familienfreundlich
Besonderheiten & Rekorde
Zwei Ebenen, Glaslabyrinth und Geschicklichkeitshindernisse; aus einer DDR-Geisterbahn umgebaut.
Ein Laufgeschäft mit Charakter: Zwischen Glaslabyrinth und Hüttenfassade steckt eine Anlage, die sich über Jahrzehnte immer wieder neu erfunden hat.
So erlebst du die Mega Hütt’n Gaudi
Anders als bei einem klassischen Rundfahrgeschäft bestimmst du das Tempo hier weitgehend selbst. Du gehst durch das Laufgeschäft, orientierst dich zwischen Scheiben und anderen Hindernissen und arbeitest dich durch die beiden Ebenen. Gerade das Glaslabyrinth verlangt Aufmerksamkeit: Nicht jeder vermeintlich freie Weg führt tatsächlich weiter. Dazu kommen leichte Geschicklichkeitsaufgaben, bei denen das gemeinsame Ausprobieren oft ebenso unterhaltsam ist wie das Ankommen am Ausgang.
Die Gestaltung spielt mit dem Gegensatz von uriger Hütte und überraschendem Innenleben. Von außen wirkt die Anlage wie ein großes, thematisch zusammenhängendes Haus. Im Inneren geht es weniger um Schreckmomente als um Bewegung, Orientierung und gemeinsames Lachen. Wer mit Freunden unterwegs ist, erlebt häufig schon beim Beobachten der anderen die ersten komischen Situationen.
Allgemein
- Hersteller
- Eigenbau aus ehemaliger DDR-Geisterbahn
- Modell
- Zweigeschossiges Laufgeschäft (Umbau einer DDR-Geisterbahn)
- Baujahr
- 1988
- Originalname
- Geisterhölle
- Auch bekannt als
- Hütt’n Gaudi; Crazy Trip
Fahrt
- Höhe
- 10 m
Aufbau & Transport
- Platzbedarf
- 19 × 6,5 m
- Anschlusswert
- 15 kW
Geschichte der Mega Hütt’n Gaudi
Die heutige Anlage hat eine ungewöhnliche Vergangenheit. Ihr Ursprung liegt in einer 1988 entstandenen DDR-Geisterbahn, die zunächst unter dem Namen „Geisterhölle“ unterwegs war. Aus dieser Anlage entstand 1992 ein Laufgeschäft, das später unter anderem als „Crazy Trip“ bekannt wurde. Damit änderte sich nicht nur der Name, sondern vor allem die Art des Erlebnisses: Statt einer Geisterbahnfahrt stand nun der selbst durchlaufene Parcours im Mittelpunkt.
Nach den früheren Betreibern Hofmann sowie Sehning und Parniske kam das Geschäft zu Joe Probst. Ein weiterer Umbau im Jahr 2016 prägte die heutige Erscheinung als Mega Hütt’n Gaudi. Gerade diese mehrfachen Umgestaltungen machen das Geschäft interessant: Hinter der aktuellen Fassade steckt keine fabrikneue Standardanlage, sondern ein über Jahrzehnte weiterentwickeltes Schaustellergeschäft. Auf Volksfesten fällt es dadurch sowohl als Familienattraktion als auch als Beispiel für die Wandlungsfähigkeit älterer Anlagen auf.
Chronik
1988 als Geisterbahn „Geisterhölle“ entstanden; 1992 zum Laufgeschäft „Crazy Trip“ umgebaut; später „Hütt’n Gaudi“; 2016 erneuter Umbau zur „Mega Hütt’n Gaudi“.
- Betreiber
- Joe Probst (Jessen)
- Betriebsform
- Reisend
- Status
- Aktiv / in Betrieb
Frühere Betreiber
1988–1992 Hofmann (Mansfeld); 1992–2013 Sehning & Parniske (Leipzig)
Für wen eignet sich das Laufgeschäft?
Die Mega Hütt’n Gaudi richtet sich besonders an Besucher, die lieber aktiv mitmachen, statt sich einfach in eine Gondel zu setzen. Familien können den Parcours gemeinsam entdecken; auch Gruppen mit unterschiedlich viel Lust auf rasante Fahrgeschäfte finden hier eine Alternative. Der Spaß entsteht aus dem eigenen Weg durch das Gebäude und nicht aus hohen Geschwindigkeiten oder Überschlägen.
Für jüngere Kinder ist entscheidend, ob sie die Hindernisse selbstständig bewältigen können. Achte vor Ort auf die aktuellen Hinweise des Betreibers und begleite Kinder, wenn es nötig ist. Auf nassem Schuhwerk oder beim Gedränge lohnt es sich, die Hindernisse bewusst und ohne Eile anzugehen. Wer ein ruhigeres Erlebnis bevorzugt, kann die Attraktion außerhalb der stärksten Besuchszeiten ausprobieren. Weitere ähnliche Angebote findest du in der Attraktionsübersicht.
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