Dornbirner Herbstmesse 2026: Programm und Tipps

Fünf Tage lang wird das Messequartier Dornbirn im September wieder zu einem Ort, an dem Wirtschaftsschau und Volksfest unmittelbar ineinandergreifen. Du kannst durch Themenwelten und Marktbereiche gehen, regionale Spezialitäten probieren, im Riesenrad über das Gelände blicken und den Abend bei Live-Musik im Wirtschaftszelt verlängern. Die 78. Ausgabe setzt 2026 auf rund 300 Aussteller, 34.000 Quadratmeter Erlebnisfläche und ein Programm, das Familien, Technikfans und Festzeltgäste gleichermaßen anspricht. Hier erfährst du, was für deinen Besuch bereits offiziell feststeht – und an welchen Stellen noch keine belastbaren Details veröffentlicht sind.

Termin, Öffnungszeiten und Gelände im Überblick

Die Dornbirner Herbstmesse 2026 findet von Mittwoch, 9. September, bis Sonntag, 13. September, statt. Die Messehallen und Themenbereiche öffnen an allen fünf Tagen von 10 bis 18 Uhr. Das Gelände liegt am Messeplatz 1 in 6854 Dornbirn. Den kompakten Termin mit Karte und Veranstaltungsdaten findest du auf der Eventseite zur Dornbirner Herbstmesse 2026.

Für einzelne Bereiche gelten längere Zeiten. Rummel und Beachbar im Freigelände Nord sind am Mittwoch, Freitag und Samstag bis 20 Uhr angekündigt. Im Mohrenbräu-Wirtschaftszelt läuft das Abendprogramm am Donnerstag bis 23 Uhr sowie am Freitag und Samstag bis 1:30 Uhr. Diese Unterschiede sind wichtig: Die allgemeine Messe endet um 18 Uhr, während nur bestimmte Freizeit- und Musikbereiche weiter geöffnet bleiben. Plane deinen Rundgang deshalb am besten so, dass du Hallen und Ausstellungen zuerst besuchst und den Rummel oder das Festzelt anschließend genießt.

Vom regionalen Marktplatz zum größten Volksfest Vorarlbergs

Die Wurzeln der Messe reichen bis 1949 zurück. Damals fand in der Dornbirner Innenstadt die erste Export- und Musterschau statt. 1975 zog die Veranstaltung auf das heutige Gelände an der Rheintalautobahn, 1976 etablierte sich die Bezeichnung Dornbirner Messe. Seit 1995 trägt das Publikumsformat seinen heutigen Namen und findet als Herbstmesse statt. Die 78. Ausgabe steht damit in einer langen Reihe, ohne dass du sie auf eine reine Fach- oder Verkaufsschau reduzieren solltest.

Der Veranstalter beschreibt die Herbstmesse als Verbindung aus Volksfest, regionalem Marktplatz und Freizeitangebot; Dornbirn Tourismus nennt sie das größte Volksfest Vorarlbergs. Für 2026 sind rund 300 Aussteller und etwa 34.000 Quadratmeter Erlebnisfläche angekündigt. Als Vergleichswert für die Bedeutung eignen sich die offiziellen Abschlusszahlen von 2025: Damals kamen rund 43.500 Besucher zu 300 Ausstellern. Das ist keine Prognose für 2026, zeigt aber die Größenordnung und die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Rolle der Messe in der Vier-Länder-Region.

Rummel, Fahrgeschäfte und Angebote für Familien

Der klassische Volksfestteil befindet sich im Freigelände Nord. Offiziell bestätigt sind ein 15 Meter hohes Riesenrad, Flying Jumbo, Lolli-Swing und ein 5D-Simulator. Hinzu kommen ein Kranspiel und eine Hüpfburg, die der Veranstalter als größte Hüpfburg Europas ankündigt. Damit reicht das Angebot vom ruhigen Aussichtserlebnis über familienfreundliche Rundfahrten bis zu Bewegung und virtuellen Effekten. Eine vollständige Beschickerliste mit allen Spielgeschäften, Standplätzen und Preisen liegt derzeit allerdings nicht vor; weitere Namen solltest du deshalb noch nicht fest einplanen.

Für Kinder gibt es mehr als Fahrgeschäfte. Bei der Herbstmesse-Rallye lässt sich das Gelände spielerisch erkunden, beim Kistenklettern geht es in die Höhe, und Kinderschminken sowie das Maskottchen DORO ergänzen das Programm. Der Sonntag verbindet das Familienangebot mit regionaler Spieltradition: Von 13 bis 17 Uhr ist im Wirtschaftszelt das größte Preisjassen Vorarlbergs für bis zu 400 Teilnehmer angekündigt. Gespielt wird nach Vorarlberger Regeln, das Sackgeld geht laut Veranstalter an einen sozialen Zweck.

Holzwelten, Smart Farming und rund 300 Aussteller

Auch abseits des Rummels lohnt sich Zeit für die Hallen. Einer der Schwerpunkte widmet sich der Entwicklung der Landtechnik: Historische Arbeitsgeräte und Oldtimertraktoren stehen modernen Maschinen, Sensorik und vernetzten Lösungen des Smart Farming gegenüber. Die Holzwelten in Halle 11 führen vom Baumlehrpfad über regionales Handwerk bis zu zeitgenössischem Design und ausgezeichneten Architekturprojekten. Du bekommst also nicht nur Produkte präsentiert, sondern kannst technische und handwerkliche Entwicklungen im Zusammenhang sehen.

Weitere Bereiche behandeln Genuss, Haushalt, Wohnen, Lifestyle und Information. Dazu kommen etwa Floristikarbeiten aus dem Landeslehrlingswettbewerb, die interaktive Medienwelt des ORF Vorarlberg und eine Präsentation zum Hochwasserschutzprojekt Rhesi. Die Mischung erklärt, warum die Messe unterschiedliche Generationen zusammenbringt: Während du dich über Wohnen, Küche oder regionale Dienstleistungen informierst, können andere Familienmitglieder Technik, Gestaltung oder Mitmachangebote erkunden. Weil noch nicht alle Aussteller einzeln veröffentlicht sind, bleibt die Zahl von rund 300 die belastbare Größenangabe; konkrete Firmen solltest du kurz vor dem Besuch im offiziellen Verzeichnis prüfen.

Wirtschaftszelt, Konzerte und Oktoberfäscht

Seit mehr als einem halben Jahrhundert bildet das Mohrenbräu-Wirtschaftszelt einen Mittelpunkt der Herbstmesse. Tagsüber stehen regionale Musik und Geselligkeit im Vordergrund. Angekündigt sind unter anderem Bärig Böhmisch, die Bauernkapelle Dornbirn, die Saminataler, Blechwind, bö-mix, der Musikverein Doren sowie mehrere Dornbirner Kapellen. Am Abend verändert sich der Charakter des Zelts deutlich.

Am Donnerstag beginnt um 19:30 Uhr die Adriano-Celentano-Tribute-Show „Lui e gli Amici del Re“. Dafür benötigst du ein separates Konzertticket; das normale Messeticket reicht nicht. Freitag startet „Beats & Brass“ um 21 Uhr mit Die Blechzipfl, ab 22:45 Uhr folgen Muckasäck. Am Samstag beginnt das Oktoberfäscht um 17:30 Uhr mit Bierfassanstich und DJ Marco Mzee. Frontal Party Pur spielt ab 19 Uhr und erneut ab 22:30 Uhr, die Jungen Zillertaler stehen von 21 bis 22:15 Uhr auf der Bühne, anschließend begleitet der DJ den Abend bis 1:30 Uhr. Für Freitag und Samstag ist der Eintritt mit gültigem Messeticket frei; externe Gäste zahlen laut Veranstalter 10 Euro inklusive eines Freigetränks. Reservierungen sind nicht möglich, der Einlass endet bei voller Belegung.

Gastronomie, Tickets und praktische Services

Die Schnabuliermeile in Halle 9 und im Freigelände bündelt typische Vorarlberger Spezialitäten, regionale Produkte und Foodtrucks mit internationalen Gerichten. In der Weinwelt in Halle 11 präsentieren Winzer aus Österreich an allen fünf Tagen junge Weine und ausgewählte Jahrgänge. Die neue Beachbar am Messebrunnen ergänzt das Angebot mit zwei Cocktailbars, Liegestühlen und Musik regionaler Nachwuchs-DJs. Eine vollständige Liste aller Gastronomiebetriebe und Preise ist noch nicht veröffentlicht, weshalb du dich auf diese bestätigten Bereiche konzentrieren solltest.

Das reguläre Messeticket kostet 2026 nach aktuellem Stand 6 Euro; Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Am Mittwoch und Donnerstag ist der Eintritt zwischen 10 und 12 Uhr ebenfalls kostenlos, wenn du mit Bus, Bahn oder Fahrrad anreist. Viele Sonderausstellungen und Erlebniswelten sind im Eintritt enthalten, Fahrgeschäfte und Verzehr bezahlst du gesondert. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität stehen im Foyer der Hallen 13 und 14 kostenlos Rollstühle und E-Scooter bereit. Eine Begleitperson eines Menschen mit Behinderung erhält freien Eintritt. Familien finden zudem einen Still-, Fütter- und Wickelraum in Halle 8.

Anreise, Parken und dein sinnvoller Besuchsplan

Mit öffentlichem Verkehr ist die Anreise besonders attraktiv. Ein gültiges Messeticket oder das VMOBIL-Online-Gratis-Ticket berechtigt zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt mit den fahrplanmäßigen öffentlichen Verkehrsmitteln in Vorarlberg sowie mit Zügen von und zu den genannten Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Buchs und St. Anton am Arlberg. Zwischen 9:30 und 18:30 Uhr fahren Stadt- und Landbusse vom Dornbirner Hauptbahnhof sowie von Dornbirn-Schoren zum Messequartier und zurück.

Mit dem Auto erreichst du das Gelände direkt über die A14/E60, Ausfahrt Dornbirn West, Exit 18. Im Messequartier stehen Parkplätze zur Verfügung; für die Herbstmesse beträgt die Gebühr 5 Euro pro Tag. Gerade zu den Abendkonzerten ist die kostenlose Anreise mit Bus und Bahn meist die entspanntere Wahl. Prüfe kurz vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan und mögliche Baustellenhinweise. Speichere dir außerdem den Termin der Herbstmesse Dornbirn, damit du Zeitraum, Adresse und Karte schnell griffbereit hast. Wenn du Rummel, Hallen und Abendprogramm kombinieren willst, solltest du spätestens am frühen Nachmittag starten: So bleibt genug Zeit für die Themenwelten, bevor das Volksfestprogramm draußen und im Zelt übernimmt.

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